Fragen & Antworten

Ein Floorspot ist ein Scheinwerfer, den man auf den „Floor“ Boden stellt.
Ein Floorspot gibt es in den grössen PAR 56 oder PAR 64. Er hat meist ein kurzes Gehäuse und zwei Bügel um den Spot sauber auf den Boden stellen zu können. Als Leuchtmittel wird im Normalfall ein 500 Watt (bei PAR 64) und 300 Watt (bei PAR 56) 240V Halogen Reflektorlampe eingesetzt.

Als DMX bezeichnet man das Protokoll, mit dem in der Lichttechnik die Datenübertragung vom Lichtstellpult zum Dimmer bzw. zu einem anderen DMX fähigen Gerät realisiert wird. Der dabei verwendete Standart nennt sich DMX512. Hiermit lassen sich bis zu 512 Kanäle verwalten.

In der Veranstaltungstechnik bezeichnet man stabile Sperrholzkisten mit Metallbeschlägen als Cases, die so manches aushalten müssen („Flightcase“). In den Cases befindet sich die sensible Technik, welche so gegen Einwirkungen von außen geschützt ist.

Sicherungsseil aus Stahl mit verschraubbaren Kettennotglied (Karabiner sind durch ihre Schwachstelle am Gelenk nicht mehr Zulässig), die Scheinwerfer und sonstige Installationen bei einem Defekt daran hindern auf den Boden oder ins Publikum zu stürzen.

Professionelles Gewebeklebeband mit 50 mm Breite.

 Durch den verpolten Anschluß heben sich die Membran- und somit die Luftbewegungen gegenseitig auf. Dies wird besonders bei den langwelligen Tönen im Bassbereich hörbar, und sorgt bei normaler Aufstellung der Lautsprecher für einen „verwaschenen“ Sound ohne Stereoklangbild.

ACL bedeutet Aircraft Landing Lamp. Es ist eine Beleuchtungsmittel aus der Luftfahrt. ACL´s werden im Bereich der Bühnentechnik wegen ihrem Abstrahlwinkel von nur 3 Grad eingesetzt. Ein Scheinwerfer (PAR 36) hat eine Leistung von 250W bei einer Spannung von 28V (Bordspannung bei Flugzeugen). Da die bei uns in Mitteleuropa übliche Spannung 230V beträgt, werden jeweils 8 Scheinwerfer in Reihe geschaltet. Dadurch wird kein spezieller Transformator benötigt.

Ein grundlegender Unterschied zwischen Lautsprecher- und Mikrofonkabeln ist die fehlende Abschirmung beim Lautsprecherkabel. Aus diesem Grund läßt sich Lautsprecherkabel auch nicht als Mikrofonkabel verwenden!

Ein zweiter Unterschied besteht in der Anzahl und Dicke der Adern, sowie deren Belegung am Steckverbinder; Lautsprecherkabel besitzt 2 Adern (Plus-Phase & Minus-Phase), die an einem
XLR-Steckverbinder in der Regel an Pin 1(-) und Pin 2(+) angeschlossen sind. Pin 3 hingegen bleibt unbelegt.

Beim Mikrofonkabel sieht es anders aus: Es gibt 3 Adern im Kabel (2 x Leiter + Abschirmung), welche folgenden Pins am XLR-Stecker zugeordnet sind: Pin 1(Abschirmung), Pin 2(+), Pin 3(-). Daraus folgt zwar, daß sich Mikrofonkabel auch als Lautsprecherkabel „mißbrauchen“ läßt, aber dies sollte wegen des viel zu geringen Leiterquerschnittes und des damit verbundenen Leistungsverlustes vermieden werden. Überdies erwärmt sich das Kabel und wird früher oder später unbrauchbar!

Handelt es sich um einen tieffrequenten, satten Brummmton, so ist der Grund zumeist eine sogenannte „Brumm-“ oder „Erdschleife“. Diese kommt zustande, wenn zwei Geräte über zwei verschiedene Punkte mit Masse verbunden sind. Der „klassische“ Fall:

Ein Lichtsteuerpult hängt zusammen mit dem Tonmischpult an der selben Stromleitung, also der selben Phase. Vom Lichtpult führt ein Steuerkabel durch den Saal zum Dimmer, der sich an der Bühne befindet, und dort an einer anderen Phase der Stromzufuhr hängt. Eine Masse ist dabei der Schutzleiter („Erde“) der Stromzufuhr, die andere Masse ergibt sich aus der Verbindung des Steuerkabels zwischen Lichtpult und Dimmer. Die hierbei auftretenden Potentialunterschiede machen sich im Lautsprecher als „Netzbrummen“ bemerkbar. Zur Behebung dieses Übels gilt es nun, eine der beiden Masseverbindungen zu vermeidenen; Das leider weitverbreitete Abkleben der Schutzerde in der Steckdose ist dabei sowohl verboten, ALS AUCH LEBENSGEFÄHRLICH!

Korrekt hingegen kann man das Problem beseitigen,
in dem entweder das Lichtpult zusammen mit dem Dimmer an eine Phase, also eine gemeinsame Stromzufuhr angeschlossen, oder die Masseverbindung des Steuerkabels mittels eines Ground-lift-Adapters getrennt wird.

DI (=“Direct Injection“)-Boxen finden überall Anwendung, wo ein unsymmetrisches Signal (Keyboards, Gitarren m. Tonabnehmer etc.) an einen symmetrischen Mischpulteingang angeschlossen wird. Neben der Impedanz- und Pegelanpassung hat die Zwischenschaltung eines Trafos noch einen weiteren Vorteil:
Durch den „Groundlift“ Schalter werden bei Bedarf Masse-Probleme (Brummschleifen) behoben, da die Masse zwischen Instrument und Mischpult galvanisch getrennt werden kann.

Die gebräuchlichen Mischpulte für Disco-Anwendungen, sowie einige Live-Mischpulte besitzen zumeist eine 2-oder 3-Band Klangregelung in den einzelnen Kanälen; je ein Regler für Bässe, Mitten und Höhen. Mit diesen Reglern läßt sich in einem vom Hersteller vorher festgelegten Frequenzbereich eine Änderung erzeugen, nämlich eine Absenkung oder Anhebung der bestimmten Frequenz.

Bei Discopulten reicht diese Art der Klangregelung meist, da hier größtenteils „Konservenmusik“ verwendet wird. Um aber in der Live-Beschallung z.B. ein (Gesangs-) Mikrofon zu entzerren und gegebenenfalls unerwünschte Rückkoppelungen oder Eigenarten der Stimme zu filtern, ist eine sogenannte „(semi-)parametrische“ Klangregelung notwendig: Hier gibt es die Parameter Frequenz (f) und Gain (g) bei der semi- also „halbparametrischen“, bzw. noch die Filtergüte (Q-Faktor) bei der vollparametrischen Klangregelung. Dabei bestimmt ein Regler die Frequenz, die bearbeitet werden soll und der Gainregler bestimmt, ob diese Frequenz verstärkt oder abgesenkt werden soll. Mit dem Q-Faktor wird schließlich festgelegt, inwieweit bei der Einstellung benachbarte Frequenzen mit angebhoben oder abgesenkt werden sollen.

Die „Phantomspeisung“ ist eine Einrichtung, die Kondensator-mikrofone oder auch aktive DI-Boxen über das Mikrofonkabel mit der benötigten Spannung (in der Regel 9-48 Volt) versorgt.
Fast alle Mikrofon-Mischpulte besitzen mittlerweile diese Option. Auch dynamische Mikrofone können ohne Gefahr angeschlossen werden, sofern sie symmetrisch beschaltet sind.

Phantomspeisung heißt es deshalb, da die + Spannung im
XLR-Kabel auf den beiden Pins 2 und 3 jeweils mit gleichem Potential anliegt, also der Mikrofonkapsel nicht gefährlich werden kann. Nur gegenüber Pin 1 wird die Spannung meßbar, was auch gleichzeitig heißt, daß ein symmetrisch beschaltetes Kabel unbedingt notwendig ist!

Monitoring ist der Sound, der über die Monitor Lautsprecher auf der Bühne an die Musiker gegeben wird.
Je nach Mischpult und Band Grösse kann auf verschiedenen Monitoren eine andere Soundeinstellung wieder gegeben werden.
Diese Einstellungen werden unabhängig von der Sound Einstellung der Saal Lautsprecher gefahren.

Chinch ist ein Audio-Verbindungssystem. In der professionellen Veranstaltungstechnik ist dieses System insbesondere bei DJ-Mischpulten verbreitet.

Delay ist der englische Begriff für Verzögerung. In der Veranstaltungstechnik verwendet man ein Delay entweder als Effekt oder man nutzt es um Lautsprechersysteme anzugleichen, die in verschiedenen Entfernungen stehen. Weshalb aufgrund der Schallgeschwindigkeit das Signal erst Zeitverzögert wiedergegeben darf. (Delayline)

Ein Equalizer (kurz EQ) ist ein tontechnisches Gerät zur Beeinflussung der Klangqualität in verschiedenen Frequenzbereichen. Durch gezieltes Herausfiltern der Frequenzen, die zum Koppeln neigen, können Rückkopplungen effektiv vermieden werden. Mit einem EQ lässt sich das Klangbild auch den Gegebenheiten des Raumes anpassen.

FOH steht für Front of House, man bezeichnet hiermit den Platz an dem der Techniker den Sound mischt. Alle Signale der Bühne werden über ein Multicore an das Mischpult am FOH gesendet. Diese Signale werden abgemischt, aufbereitet ggf. geändert und an die Endstufen der PA weitergeleitet.

Eine Stagebox ist auf der Bühnenseite eines Multicores montiert. Auf ihr befinden sich XLR-Buchsen, über die Instrumente bzw. Mikrofone angeschlossen werden. Die Signale werden dann über das Multicore an das Mischpult gesendet.

Als Harting bezeichnet man ein mehrpoliges Stecksystem. Dieses wird primär bei Lichtanlagen und Audiomulticore verwendet. Üblich sind 16-polige Steckverbinder für Lastmulticores zur Verbindung von 6er-Bars mit dem Dimmer oder 32-polige Steckverbinder für Audio-Multicores.

In-Ear-Monitoring ermöglicht es für Musiker, sich selbst auf der Bühne zu hören und dabei den Kopfhörer für den Zuschauer mehr oder weniger unsichtbar „im Ohr“ zu tragen. Ebenso eignet sich ein solches System, sich vor dem zum Teil drastischen Lautstärke-Pegel zu schützen und sich genau mit dem gewünschten Mix zu versorgen.

Als XLR bezeichnet man in der Veranstaltungstechnik drei- bzw. fünfpolige Kabel, welche zur Übertragung von Audio- oder DMX-Signalen verwendet werden. Fünfpolige Kabel werden dabei nur zur Übertragung von DMX Signalen verwendet, dreipolige dagegen für beides.

Ja! Auszug aus der Versammlungsstättenverordnung:
Flächen, die im Allgemeinen zum Begehen bestimmt sind und unmittelbar an mehr als 20 cm tiefer liegende Flächen angrenzen, sind mit Abschrankungen zu umwehren, soweit sie nicht durch Stufengänge oder Rampen mit der tiefer liegenden Fläche verbunden sind.
Abschrankungen, wie Umwehrungen, Geländer, Wellenbrecher, Zäune, Absperrgitter oder Glaswände, müssen mindestens 1,10 m hoch sein. Umwehrungen von Flächen, auf denen mit der Anwesenheit von Kindern unter sechs Jahren gerechnet werden muss, müssen entsprechend gestaltet sein.

Szenenflächen (Podien) dürfen zur Publikum hingewandten Seite offen sein. Allerdings gilt das nur bei szenischen Darbietungen!
Sobald z.B. bei einer Tombola ein Gewinner aufgefordert wird, die Bühne zu betreten, muss ein Geländer ringsum mit mind. 1,1m Höhe vorhanden sein!
Bei Kindern unter 6 Jahren muss es ein Geländer mit vertikalen Stäben und maximal 12cm Lichte sein.

Das Baubuch beinhaltet den Standsicherheitsnachweis, aber auch Konstruktionszeichnungen und muss in mehrfacher Ausführung dem TÜV oder einem anderen Prüfer vorgelegt und genehmigt werden. 
Desweiteren muss das Baubuch alle 3 Jahre verlängert werden. Dies geschieht durch einen Prüfer bei einem Aufbau der Bühnenkonstruktion. Ähnlich wie bei der KFZ-Hauptuntersuchung wird alles überprüft und mit dem Baubuch verglichen!